Sanierung erhaltenswerter Fenster

Studentenwerk Heidelberg HauptstrasseFormenvielfalt und Gestaltungskunst im Fensterbau erreichten Ihre Blütezeit wohl um die Jahrhundertwende. Fenster waren auch zu dieser Zeit immer eingebunden in die Gesamtarchitektur eines Gebäudes. Sie setzen Akzente, gaben einem Haus ein unverwechselbares Gesicht, ohne die Fassadenharmonie zu stören. Diese historischen Einzelheiten muss man kennen und erfassen, ehe man Erhaltungs- oder Sanierungsentscheidungen trifft. Materialtreue, Funktionstreue und Formentreue sind dabei angemessen zu berücksichtigen. Vergleichen Sie dazu bitte unser mehrstufiges Entscheidungssystem.

Fenster und Türen, die historische Originale ersetzen, müssen sich in Material und Gestaltung, sowie in der Funktion möglichst genau am jeweiligen Vorbild orientieren.

Als Werkstoff kommt nur das authentische Material Holz in Frage. Nur mit Holz ist die Nachbildung der aus dem Holzbau entwickelten historischen Formen, der zahllosen Profilvarianten überhaupt logisch, verständlich und sinnvoll. Und auch wirtschaftlich umsetzbar.

Unsere Ingenieure, Techniker und Meister bieten unseren Kunden ein stufenweises Vorgehen an:

Zunächst ist der Bestand detailliert zu erfassen. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um aus der Vielzahl der von uns entwickelten alternativen Sanierungsmöglichkeiten diejenigen herauszufinden, die hinsichtlich der Fassadengestaltung sowie Wärme-, Schall- und Einbruchschutz die optimale Lösung darstellt.

Sanierung vorher Sanierungsarbeiten Sanierung nachher

Folgende Sanierungsmöglichkeiten stehen dabei zur Wahl:

  • Sanierung, Instandsetzung und Herstellung erhaltenswerter Fenster, bei verbesserter Funktion.
  • Genaue Rekonstruktion des Originalfensters, ergänzend zum vorhandenen historischen Fensterbestand oder um Fenster zu ersetzen, die nicht mehr zu reparieren sind.
  • Sorgfältiges Einbauen von Innenvorsatzfenstern, dadurch werden Wärme-, Schall- und Einbruchschutz verbessert. Die originalen Außenfenster bleiben erhalten.
  • Ergänzung und Austausch einscheibig verglaster Fenster des 19. Jahrhunderts durch Isofenster D.
  • Neuanfertigung von Winterfenstern zum Schutz der historischen Fensterkonstruktion. Wärme- und Schallschutz werden verbessert.
  • Kompletter Einbau neuer Kastenfenster, einschließlich Futter und Bekleidung.
  • Einbau von Verbundfenstern mit außenliegenden Kittphasen. Die Profile entsprechen dem historischen Vorbild.
  • Einbau von Isolierglasfenstern mit schlanken Profilen und originalgetreuen Sprossen (Sprosse 22); Wetterschenkel, Kämpfer- und Blendrahmenprofile können integriert werden.

(Arbeitsschritte nach Dipl. Ing. Rainer Rutsch, Architekt, Fensterbau Rutsch GmbH)

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein solches systematisches Vorgehen den Entscheidungsprozess für alle Beteiligten nachvollziehbar macht. Lösungswege werden in fachlicher Diskussion leichter gefunden. Die Realisierung wird beschleunigt. Zeit- und Kostenbudgets werden eingehalten.

Die von uns erarbeiteten Alternativen verbessern die bauphysikalischen Werte. Die früheren, optisch eindrucksvollen schlanken Fensterprofile bleiben erhalten oder werden wieder hergestellt, angepasst an die Erfordernisse der Gegenwart und Zukunft



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