Isofenster D

Innovation im Bereich Fenster für erhaltenswerte Gebäude

"D" steht für Denkmalschutz
"D" steht für schmale Dimensionen
"D" steht für Sonderisolierglas D 12mm

Isofenster DEin 42mm starkes Einfachfenster erhält die Profilierung der bauzeitlichen Originalfestner. Es wird ausgestattet mit 3-teiligen Bändern, mit Einsteckgetrieben, Stangenverschlüssen und Rollkloben. Oberlichtflügel erhalten aufliegende Kipp- und Fangscheren sowei Vorreiber oder Schnäpper. Ein integriertes Entwässerungssystem mit Wetterschenkeln auf den Flügelrahmen und eine umlaufende Dichtung machen das Fenster fit für den Prüfstand. Bei Simulationen von Wind und Regen sowie Straßenverkehrslärm erzielt es trotz seiner geringen Materialstärke gute Werte.

Auch bei Verwendung von Isolierglas ist die neue Fensterarchitektur durch die außen liegenden Kittfasen und Profilierungen nicht von der historischen zu unterscheiden. In Verbindung mit Goetheglas stellen wir einen perfekten Nachbau her, der vom Originalfenster nicht zu unterscheiden ist.

Die hier gezeigte Konstruktion ist visuell eine historische Einfach-Fensterkonstruktion. Sie wird mit einem speziellen Isolierglassystem erreicht. Durch die Verlagerung der Flügeldichtung in den Blendrahmen gestattet diese Konstruktion die Ausführung der Flügelrahmen bis zu einer minimalen Breite von 55 mm (Sprossenbreite = 28 mm).

Entsprechend der früher üblichen außenliegenden Kittfase wird anstelle des Einfachglases eine Mini-Isolierglasscheibe mit 11-12mm Gesamtstärke eingesetzt und mit Kitt abgedichtet. Am Flügelüberschlag können den denkmalpflegerischen Anforderungen entsprechende Profilierungen angefräst werden.

Denkmalpflegerische Beurteilung

Der Einbau dieses Fensters eignet sich besonders zur Ergänzung und zum Austausch einscheibig verglaster Fenster des 19. Jahrhunderts, falls der historische Bestand nicht mehr zu reparieren ist. Durch die Einglasung mit Kittfase kommt es Konstruktionen der Mitte des 19. Jahrhunderts sehr nahe liegt aber, mit einer Sprossenbreite von 28 mm in einem denkmalpflegerisch vertretbaren Maß.

Der visuelle Eindruck eines historischen, einfach verglasten Fensters ist von der Wahl des geringst möglichen Scheibenabstandes von 4mm abhängig. Nur so kann auch die Breite der Flügelrahmen dem historischen Vorbild angenähert werden. Die Profilierung des Kämpfers, die Ausbildung des Wetterschenkels ohne eine Rundung der Kanten soll nach historischen Vorgaben erfolgen, ebenso die Wahl des Beschlages.

Unter den genannten Vorraussetzungen erfüllt diese Konstruktion mit Sonder-Isoverglasung als einziges Isolierglasfenster die denkmalpflegerischen Anforderungen in ähnlicher Weise wie gute Verbundfenster-Konstruktionen. Dennoch bedarf jede Fenstererneuerung im Kulturdenkmal einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung und sollte im Vorfeld mit den Denkmalschutzbehörden abgesprochen werden.



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