Richtig lüften - richtig heizen

Was machen Sie, wenn Sie schwitzen? Richtig: sie erfrischen sich. Und was sollten Sie tun, wenn die neuen, isolierverglasten Fenster "schwitzen"? Einfach richtig lüften!

Stellen Sie eines Tages fest, dass sich trotz der neuen Isolierverglasung auf den Fensterscheiben Schwitzwasser bildet, die Wände sich womöglich feuchter anfühlen als früher, dann hat dies ganz natürliche Ursachen. Ihre alten Fenster waren nie vollkommen dicht. Dies hatte den Vorteil, dass ein regelmäßiger, automatischer Luftaustausch erfolgen konnte. Sichtbarer Dampf von Küche und Bad, aber auch die unsichtbare Feuchtigkeitsabgabe durch Menschen (beim Schlafen gibt man in 8 Stunden etwa 1 Liter Feuchtigkeit ab) konnte durch die "Zwangslüftung" entweichen. Der Nachteil war ein hoher Wärmeverlust und höherer Heizölverbrauch.

Müssen Sie nun für die bessere Wärme- und Lärmdämmung durch die neue Verglasung mehr Feuchte und ihre unangenehmen Nachwirkungen in Kauf nehmen? Natürlich nicht! Sie sollten lediglich folgende Tipps befolgen:

So lüften Sie richtig:

  • Lüften Sie morgens alle Räume 20 bis 30 Minuten.
  • Lüften Sie im Laufe des Tages die Räume je nach Nutzung drei- bis viermal jeweils für 10 bis 15 Minuten.
  • Während des Lüftens sollten die Fenster weit geöffnet sein (keine Spaltlüftung). Die Heizung ist abzuschalten und nach dem Schließen der Fenster je nach Nutzung wieder einzustellen.
  • Wenn Sie diese Tipps befolgen, werden Sie keine Feuchtigskeitsprobleme und schwitzende Fenster haben. Sie tun etwas für ein gesundes Wohnklima und sparen dank der exakt schließenden Fenster Heizenergie.

Mit dem Planungstool "Lüftungskonzept" vom Bundesverband für Wohnungslüftung können Sie berechnen ob in Ihrem Haus lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich sind. Das Tool finden Sie in unseren "Planerinfos". Für diesen Bereich ist eine Registrierung notwendig.
 



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