Holz und Ökologie

Abgesehen von allen technischen und konstruktiven Vorzügen hat das Holz einen entscheidenen Vorteil: Holz gehört, unter Ausnutzung der Sonnenenergie (Photosynthese), zu den unerschöpflich nachwachsenden natürlichen Rohstoffen. Beim Wachstum „atmet” der Baum Kohlendioxyd CO2 ein und gibt Sauerstoff an die Atmosphäre ab. Aus dem Kohlenstoff bildet der Baum Holz. Vier Kubikmeter Holz enthalten etwa 1000 kg Kohlenstoff. Ein 80-jähriger Fichtenhochwald bindet jährlich je Baum 3.6 kg Kohlenstoff, je Hektar 28000 kg. Auf diese Weise trägt Holz dazu bei, den durch das Kohlendioxid verursachten Treibhauseffekt zu vermeiden. Ersatzstoffe (PVC, Alu) hingegen werden vor allem auf der Basis der nur begrenzt vorhandenen fossilen (Energie-) Rohstoffe produziert.

Holz - ein energiesparender Baustoff

Holz benötigt - das hat das Deutsche Umweltbundesamt ermittelt - den geringsten Energieverbrauch für Herstellung, Transport und Verarbeitung unter allen Baustoffen. Für die Erzeugung eines Kubikmeters einbaufertiger Bauteile aus Holz braucht man 8-30 kWh, für vergleichbare Bauteile aus Stahl 500-600 kWh und für Aluminiumbauteile rund 800 kWh Energie. Bauelemente aus Kunststoff brauchen etwa die 6-fache Energiemenge wie Holz, ca. 180 kWh.

Ökobilanzen haben am Beispiel "Fenster" die Erkenntnis gewonnen: Unter den derzeitigen Produktionsverhältnissen weisen Holzfenster das günstigste Ökoprofil auf!

Um dieses überzeugende Ökoprofil zu unterstützen, setzen wir seit Juli 2008 auf Strom aus Wasserkraft – „eine optimale Ergänzung zu unserem Anspruch auf Umweltverträglichkeit“, betont Firmenchef Rainer Rutsch.

Das Haus als CO2 Speicher

Klimaschutz ist ein weltweit relevantes Thema, für das die Politik in jährlich wiederkehrenden Konferenzen händeringend Lösungen sucht. Doch zum Glück ist es nicht so, dass nur die Politik etwas bewegen kann. Jeder Einzelne hat auf vielfältige Art und Weise die Chance, das Klimakiller-Gas Kohlendioxid (CO2) zu reduzieren. Eine davon ist, beim Bauen und Wohnen möglichst auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen. Holz zum Beispiel ist ein hervorragender CO2-Speicher. Es entzieht der Umwelt das klimaschädliche Gas so lange, wie das daraus gefertigte Produkt besteht.

So sind etwa beim Bau eines durchschnittlichen Einfamilienhauses alleine in der Holzmenge, die für den Bau des Dachstuhls aufgewendet wird, bis zu 8,4 Tonnen Kohlendioxid gebunden. Zum Vergleich: Ein PKW mit Benzinmotor, der auf 100 Kilometern sechs Liter Sprit verbraucht, erzeugt auf derselben Strecke 14,2 Kilogramm CO2. Der Dachstuhl speichert also das Äquivalent von fast 60.000 gefahrenen PKW-Kilometern. An zweiter Stelle der größten und effizientesten CO2-Binder beim Haus kommen gleich die Holzfenster, die pro 25 Quadratmeter Fensterfläche beachtliche 770 Kilogramm Kohlendioxid speichern. Das Nonplusultra in Sachen CO2-Bindung und Hausbau ist natürlich das komplett aus Holz gebaute Einfamilienhaus, das sensationelle 80 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids speichert. Bezogen auf den PKW-Vergleich entspricht diese CO2-Menge über 560.000 gefahrenen PKW-Kilometern.



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