Asbest im Fensterkitt - Juni 2020

Das rbb-Verbrauchermagazin Super.Markt hat stichprobenartig getestet, wie Glaser in ihrem Arbeitsalltag mit der Problematik Asbest im Fensterkitt umgehen. Das beunruhigende Ergebnis macht deutlich, dass viele Glaser weder die gesetzlich notwendige Zertifizierung haben, noch die geltenden Sicherheitsbestimmungen einhalten. Dadurch riskieren sie nicht nur die Gesundheit der Verbraucher, sondern auch ihre eigene.

Das Baustoff-Verbot von Asbest, der Krebs auslösen kann, trat 1993 in Kraft. Alle Fenster, die zuvor eingebaut wurden, können asbesthaltigen Kitt aufweisen, solange eine wissenschaftliche Untersuchung nicht das Gegenteil beweist. Allzu sorgloses Handeln bei der Sanierung von Altbaufenstern kann somit schnell zu gesundheitlichen Problemen führen.


Gesetzliche Vorgaben

Nur das Arbeitsverfahren BT 42 gewährleistet einen emissionsarmen Ausbau ohne Freisetzung der krebserregenden Asbestfasern. Zur fachgerechten Anwendung des Vorgangs muss der entsprechende Glaser über die erforderliche Sachkunde nach TRGS 519, Anlage 4c verfügen, umgangssprachlich den „Kleinen Asbestschein“.

Bei Fensterbau Rutsch halten wir uns strikt an das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren und verfügen über die notwendige Zertifizierung:
 

 
- Arbeitsverfahren BT42: Ausbau von asbesthaltigem Kitt im Glasfalz
- "Kleiner Asbestschein" unseres Mitarbeiters Marco Sandritter (ehemals Scholz)


Wenn Sie sich für die Details und Handwerker-Beispiele des durchgeführten Tests von rbb interessieren, können Sie hier das Video aus der Sendung in der ARD-Mediathek anschauen.


Quellen:
- GFF-Magazin 3/2020, Artikel von Matthias Metzger Ein verdeckter Test mit Asbest, S.121 f.
- Beitrag Alte Fenster: Asbest im Kitt der Verbrauchersendung Super.Markt vom 02.12.2019.



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