Lust auf Natur? - Oktober 2019

Würden in Deutschland alle veralteten Fenster durch moderne Energiesparfenster ersetzt, könnten rund 14 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, besagt eine Studie des Verbands Fenster + Fassade und des Bundesverbands Flachglas. „Noch mehr klimaschädliches CO2 kann man jedoch sparen, wenn die neuen Fenster aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gefertigt sind“, sagt Rainer Rutsch von der Firma Fensterbau Rutsch.

Für die Produktion eines Holzfensters benötigt das Familienunternehmen in Meckesheim bis zu sechsmal weniger Energie als für die Produktion eines Kunststofffensters. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Produktion des Holzfensters bereits im Wald beginnt, beim Wachstum der Bäume. Holz braucht nicht mehr als Luft, Wasser und Sonne. Die Bäume nehmen das schädliche Kohlendioxid (CO2) der Luft auf, lagern den Kohlenstoff ein und geben den Sauerstoff ab. Die Nutzung von Holz als Bau- und Werkstoff verlängert diese Speicherwirkung. Kurze Transportwege, ein geringes Gewicht sowie eine energetisch wenig aufwendige Verarbeitung halten den Energieeinsatz auch bei der weiteren Be- und Verarbeitung relativ gering.

Energieeinsparung durch mehrere Faktoren

Durch den weitestgehenden Einsatz von hochwertigem Massivholz erreicht Fensterbau Rutsch eine weitere Energieeinsparung durch den Entfall der oft unnötigen Schichtverleimung keilgezinkten Holzes. In der neuen Späneverbrennungsanlage werden die Resthölzer und Hobelspäne, die beim Produktionsprozess anfallen, in CO2-neutrale Heizenergie umgewandelt, sodass auch im Winter einen CO2-neutralen Produktionsprozess sichergestellt werden kann. Bereits seit über zehn Jahren wird die Produktion der Firma mit Strom aus den Süwag Wasserkraftwerken entlang des Elsenztals versorgt. Ein Doppelturbinenkraftwerk steht in Meckesheim. Somit werden alle Produkte des Produktionsprozesses CO2-neutral hergestellt.

Die Investition in moderne Fenster lohnt sich für Eigenheimbesitzer immer. Sie sparen nicht nur Heizkosten ein, sondern profitieren auch durch einen deutlich erhöhten Nutzerkomfort: mehr Bedienkomfort und Behaglichkeit, sowie bessere Schall- und Wärmedämmung. Auch hier sind moderne Holz- oder Holz-Alufenster, die die Vorteile des Naturmaterials Holz mit der Witterungsbeständigkeit der pflegeleichten Aluminiumschale verbinden, überlegen. Die Energieeffizienz der neuen Fenster steigert sich noch, weil Holz aufgrund seiner Zellstruktur von Natur aus hervorragende Dämmeigenschaften und einen niedrigen Wärmedurchgangswert besitzt. „Wer sich lebendige Fenster wünscht, die viel Licht und Luft ins Haus lassen und darüber hinaus jeden Raum ästhetisch aufwerten, ist mit Holz- oder Holz-Alufenstern bestens beraten,“ sagt Rainer Rutsch von Fensterbau Rutsch.

Angenehmes Wohnraumklima und mehr Sicherheit

Natürliche Materialien in Innenräumen tragen außerdem wesentlich zu einem angenehmen Wohnraumklima und damit zur Raumlufthygiene bei. Denn wie kein anderer Werkstoff ist Holz in der Lage, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und bei Bedarf wieder an seine Umgebung abzugeben. Das beugt Atemwegserkrankungen und Schimmelbildung vor. Wer den Fenstertausch plant, hat Gelegenheit, auch den Sicherheitsaspekt zu überdenken: Vergleichstest haben gezeigt, dass Holzfenster schwerer zu knacken sind. Und auch im Falle eines Brandes halten Holzfenster länger stand. Temperaturen von über 200 Grad überstehen sie lange Zeit ohne Verformung und ohne Freisetzung hochgiftiger Gase.

Eine Entscheidung für Holz ist immer auch eine Entscheidung für Qualität. Rainer Rutsch rät: „Bauen mit natürlichen Materialien ist hochaktuell. Wer den Wert seiner Immobilie steigern will, sollte qualitativ hochwertige Holz- oder Holz-Alufenster wählen.“ Der Staat unterstützt den Fenstertausch dazu aktuell mit Zuschüssen und günstigen Krediten. Häufig legen auch Städte und Kommunen regionale Förderprogramme auf.

Erschienen in: RNZ-Anzeigen-Spezial Bauen & Wohnen, 18.10.2019.

 

 



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